... der Staatssgrenze zu Slowenien

... am Schnittpunkt zweier europäischer Sprachen (Slowenisch / Deutsch) und Kulturen

... entlang geologischer Schnittstellen

... alpinen und mediterranen Baumarten

... urzeitlicher, einzigartiger, heilender und giftiger sowie fleischfressender  Pflanzen

... Grotten, Tropfsteinhöhlen, Wasserfällen, Felsformationen und Schluchten

... Amphibien- und Reptillienbiotopen, seltenen Wildvögel, Wildkatzenbehausungen, Adlerhorsten

... wirtschaftlicher Relikte aus drei Jahrhunderten

... vorbei an alten Bauernhöfen

... an ehemaligen Partisanenbunkern, Zufluchtstätten von verfolgten Menschen und Menschen im Widerstand

...konfrontiert mit Sagen, Mythen, Aberglaube, Legenden und jüngerer Zeitgeschichte

 

 

In Interaktiver Form ganzheitlicher Vermittlung im Begreifen und Erleben erfahren Sie vieles über ...

... die physischen und geistigen Grenzen

... die Stille und Leichtigkeit

... Kurz- und Weitsicht

... gruppendynamische Prozesse

... sozialen und kulturellem  Lebensweisen der Menschen und deren Zusammenhänge in der Region

... sowie über sich SELBST

 

 

Zur Namensgebung Hudi Graben / Hölle

Die überlieferte Bezeichnung Hudi graben (wilder/reißender Graben/Bach) aus der Sicht der Leppener oder Pekel (Hölle) aus der Sicht der Lobniker, hinterläßt einen eher abschreckenden Eindruck für den Interessierten. Zum einen handelt es sich um einen typischen Gebirgsbach mit Schluchten und Wasserfällen, der bei länger anhaltenden Gewittern oder Regenzeiten, das kleine Rinnsal zum Wildwasser anschwellen läßt. Der Grund liegt in der Bodenbeschaffenheit, welche auf Dolomit basiert und das Wasser nicht versickern läßt welches unmittelbar an der Oberfläche abrinnt.
Der Begriff Hölle ist eher auf das mythologische und auf den Aberglauben der Menschen  zurück zu führen und hielt bis in die heutige Zeit Menschen fern vom Tale – ausgenommen vom Weg abgekommene Wanderer, Grundstückbesitzer oder Jäger. In der katholisch geprägten Gesellschaft steht die Hölle aber auch als Gegengenpol zum Himmel und ist im Glauben in keinem Fall anzustreben, außer man „verdient“ sie als Strafe. Legenden zu Folge sind Menschen in den Höhlen und Grotten des Tales tatsächlich verschwunden. Einige Sagen und Legenden sind in der mündlichen Überlieferung älterer Menchen noch lebendig geblieben. Als Strafe kann man aber auch die forstlichen Arbeiten im engen Tal betrachten. Extrem steile Hänge mit schroffen und losen Gestein sowie überhängenden Felswänden, lassen die Holzbringung zur sehr gefährlichen Schwerstarbeit verkommen, die letztendlich auch als Strafe angesehen werden kann?

Buch in Vorbereitung: ... von Hof zu Hof ...

 

 

   
 

 

Führungen: Mai – Oktober
Dauer: mind. 6  Stunden
Mindestanzahl:  6 Personen

Wanderschuhe und Wanderausrüstung sind erforderlich!
Das Begehen der Route erfolgt auf
eigene Gefahr
!

 

   
 
   
 

 

Information  und  Anmeldung:
Tel. ++43(0)4238-84 95 oder ++43(0)699-10 71 76 34

 

email: a-zone@aon.at

 

   
     
 

 

Ein Projekt der a-ZONE in Zusammenarbeit mit Arge NATURSCHUTZ, Verein / Društvo Peršman und Tourismusverein Bad Eisenkappel / Železna Kapla

Projektleitung: Zdravko Haderlap ©

 

   
 
   
       
 

 

   
       
       
       

Ein Tag durch die Hölle des Hudi Graben

Eine naturkundlich-geschichtshistorische Ganztageswanderung auf der Grundlage von Grenzerfahrungen entlang eines geheimen Gamssteiges an ...